Um an der Jugendspielstätte der Eintracht, dem Uhlenhook, eine Bewässerungsanlage zu realisieren, hat das „Team Bewässerungsanlage“ eine Crowdfunding-Aktion gestartet. Teamleiter Andreas Löcke beschreibt im Interview die Wichtigkeit und den aktuellen Stand des Projekts.

FCE: Wie kommt es zu diesem Projekt und warum nutzt ihr die Finanzierungsmethode Crowdfunding?

Andreas Löcke: In dem wir das Wasservorratsbecken im Uhlenhook schon eingebaut haben ist zwar schon der größte, aber nicht gesamte Teil des Projekts Bewässerungsanlage erledigt worden. Damit wir in der Trockenzeit die Plätze auch sprengen können, brauchen wir jetzt noch Rohrleitungen, Pumpen und Sprenger, damit das Wasser auf das Feld kommt. Dieser Teil ist jedoch nicht mehr bezuschussungsfähig nach den Sportförderrichtlinien der Stadt Rheine. Daher haben wir uns an der Methode Crowdfunding bedient, die auch schon beim Projekt „Mini-Tore“ erfolgreich war.

FCE: Wir reden hier von einem vergleichsweise großen Crowdfunding-Projekt, in dem das Risiko auch da ist, dass das Vorhaben scheitert. Warum habt ihr Euch trotzdem für diese Variante entschieden.

Andreas Löcke: Da wir dieses Projekt sonst mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht beenden hätten können. Hätten wir das Crowdfunding also nicht angestoßen, hätten wir schon verloren. Daher bin ich dieses Risiko gerne eingegangen.

FCE: Für die Bewässerung des Hauptplatzes ist die erste Phase nun vorbei. Bist du mit der Resonanz zum Projekt zufrieden?

Andreas Löcke: Ich bin mit dem Verlauf der Aktion nach 20 Tagen sehr zufrieden. Es ist die Masse, wenige Großspender und auch ehemalige Vereinsmitglieder, die das Projekt so schnell nach vorne gebracht haben – das macht einen sehr stolz.

FCE: Was hat das Projekt für einen Stellenwert für die Pflege des Hauptplatzes?

Andreas Löcke: Einen sehr hohen, weil wir in der Spielzeit quasi nicht in der Lage sind unseren Hauptplatz zu bewässern. Wir können die Plätze aktuell nur in den spielfreien Zeiten bewässern, was praktisch gesehen nur die Sommerferien sind. Darunter leidet die Spiel- und Trainingsqualität stark.

FCE: 6.971 Euro sind ein sein präziser Betrag. Wie kommt ihr auf die Summe?

Andreas Löcke: Wir haben wirklich nur das Material aufgezählt, welches benötigt wird. Die ganze Verlegung und Montierung wird von den Alten Herren geschehen. Wenn man solch ein Projekt regulär in Auftrag gibt, muss man mit Kosten um die 15.000 Euro rechnen. Durch das Engagement der Mitglieder sparen wir somit rund 8.000 Euro.

FCE: Mit 66% Finanzierung neigt sich das Projekt dem Ende. Wie schätzt du die Erfolgschance ein?

Andreas Löcke: Die Chance schätze ich mittlerweile als sehr gut ein. Entscheidet ist nun, dass sich alle Abteilungen nun nochmal intensiv an dem Projekt beteiligen.

FCE: Der erste Schritt des Gesamtprojektes war das Vorratsbecken. Wer war an diesem Vorhaben beteiligt?

Andreas Löcke: Das Vorratsbecken ist unter der Federführung von Burkhard Fink, Karlo Willers und Manfred Bröcker entstanden, die herausragend Planungsarbeit geleistet haben.

FCE: Vielen Dank!

 

Der Hauptplatz des VR-Bank Stadion am Uhlenhook im Winter