Foto: Malte Varelmann zeigte eine starke Leistung und traf per Freistoß.

 

 

Als nach 63 Minuten der Schlusspfiff im Uhlenhook ertönte, sanken die jungen Eintrachtler enttäuscht zu Boden, wie auch die Trainer und Zuschauer konnten Sie nicht begreifen, dass sie dieses Spiel verloren hatten. Die Spieler von Münster 08 konnten ihr Glück dagegen kaum fassen, hatten sie doch in der Nachspielzeit durch einen Freistoß von der Mittellinie, der Torhüter Max Flüthmann durch die Hände rutschte, den 2-1 Siegtreffer erzielt.

Nach ausgeglichener und torloser erster Halbzeit mit wenigen Chancen auf beiden Seiten, gingen die Gäste aus Münster in der 38. Minute in Führung, als die FCE-Abwehr den Ball nicht konsequent klärte und der münsteraner Stürmer diesen per Lupfer im Tor unterbrachte. Die Talente des FCE weckte dieser Treffer aber auch und sie erspielten sich einige Torchance. In der 42. Minute dann der verdiente Ausgleich: Malte Varelmann versenkte einen Freistoß im oberen linken Toreck.

Nun wollte der FCE den Sieg und setzte den Gegner in der letzte Viertelstunde unter Druck und haderte mit den Schiedsrichterentscheidungen. Dreimal tauchte man frei vor dem Schlussmann der Münsteraner auf, dreimal entschied der Referee auf Abseits. Nach Foul an Stürmer Gilian Pereira Nunes hofften die FCEler auf Strafstoß, aber der Schiedsrichter gab nur Freistoß direkt auf der Strafraumgrenze. Wieder schnappte sich Malte Varelmann den Ball, scheiterte aber diesmal am Pfosten, aber Lian Kipp stocherte den Abpraller zum vermeintlichen Führungstreffer über die Linie. Mitten in den Jubel aber dann die Enttäuschung, der Unparteiische hatte im Gewühl ein Handspiel gesehen und verweigerte dem Treffer die Anerkennung. Auch die weiteren Bemühungen brachten keinen Erfolg und die letzte Aktion den Münsteraner den lucky Punch.